Repariere dein MOV jetzt
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Leg das MOV oben ab. Das Tool liest es auf deinem Gerät, sagt dir, was es wirklich ist und ob die Struktur intakt ist, und baut dann den beschädigten Container rund um das überlebende Filmmaterial neu auf. Keine .exe zum Herunterladen, keine App zum Installieren — was auf einem Mac zählt, wo die meisten Reparatur-Tools Windows-Software sind.
Die vollständige MOV-Reparatur wird schrittweise ausgerollt: Die strukturelle Remux-Reparatur (das Neuaufbauen eines beschädigten, aber lesbaren Containers) funktioniert schon heute, und die tiefere Rekonstruktion für Dateien, deren Index nie geschrieben wurde, ist in Entwicklung. Die Diagnose sagt dir immer zuerst, welcher Fall auf deine Datei zutrifft.
„QuickTime Player kann diese Datei nicht öffnen“
The file isn't compatible with QuickTime Player.Apples Wortlaut ist anders, aber das Problem dahinter ist dasselbe, das auch MP4-Nutzer trifft. MOV und MP4 sind Geschwister: Das MP4-Format wurde aus Apples QuickTime-Container standardisiert, also speichern beide dein Filmmaterial als einen großen Block komprimierter Daten plus einen Index, der dem Player sagt, wo jedes Einzelbild liegt. Dieser Index wird geschrieben, wenn eine Aufnahme oder Übertragung abgeschlossen wird. Unterbrich das Ende (ein leerer Akku, ein abgebrochener AirDrop, ein Absturz) und du erhältst eine Datei voller echtem Filmmaterial, durch die kein Player navigieren kann.
QuickTime ist zudem der strengste der gängigen Player: Er verweigert Dateien, die VLC durchaus abzuspielen versucht. Das macht VLC zu einem nützlichen Test: Wenn das MOV dort läuft, aber nicht in QuickTime, hast du eine Codec-Lücke, keine Beschädigung. Läuft es nirgends, ist die Struktur beschädigt, und das ist der reparierbare Fall: Einen Index neu aufzubauen ist Routinearbeit, wenn das Filmmaterial dahinter überlebt hat.
iPhone- und Mac-Szenarien
Aufnahme am Telefon unterbrochen
Ein Anruf mitten in der Aufnahme, ein leerer Akku, die abstürzende Kamera-App — alles, was eine Aufnahme stoppt, bevor das Telefon sie finalisiert, lässt den Index ungeschrieben. Das Filmmaterial bis zur Unterbrechung ist auf dem Telefon; der Datei fehlt nur die Karte dorthin.
Unvollständige Übertragungen
Ein AirDrop, der nicht fertig wurde, ein abgebrochener iCloud-Download, eine mittendrin unterbrochene Kopie von einer SD-Karte: Das Ergebnis ist eine abgeschnittene Datei. Weil der Index an einem Ende der Datei sitzt, verliert ein abgeschnittenes MOV oft seinen gesamten Index, während der Großteil des Filmmaterials erhalten bleibt.
HEVC (H.265) von neueren iPhones
iPhones nehmen standardmäßig in HEVC auf, im selben MOV-Container. Der strukturellen Reparatur ist das egal: Sie baut den Container neu auf, ohne das Video neu zu kodieren, sodass HEVC-Material unangetastet und in Originalqualität durchläuft.
Was das reparieren kann — und was nicht
Kann reparieren
- Strukturelle MOV-Schäden — kaputter oder abgeschnittener Index, falsche Offsets
- Aufnahmen, die unterbrochen wurden, bevor Telefon oder Kamera sie finalisiert haben
- Dateien, die durch fehlgeschlagene AirDrop-, iCloud- oder SD-Karten-Übertragungen abgeschnitten wurden
- iPhone-HEVC-Material — repariert ohne Neukodierung
Kann nicht reparieren
- iCloud-Platzhalter — ein paar KB, die für die echte Datei stehen; lade stattdessen das Original erneut herunter
- DRM-geschütztes Video (iTunes-/Apple-TV-Käufe)
- Filmmaterial, dessen Bytes überschrieben wurden — Daten, die nicht in der Datei stehen, lassen sich nicht regenerieren
- Dateien, die als 0 Bytes erscheinen — das ist ein Problem der Datenrettung, keine Reparatur
Ein schneller Plausibilitätscheck vorab: Eine Datei mit gesundem Umfang ist ein Reparaturkandidat; eine Datei, die viel kleiner ist als das Filmmaterial, das sie enthalten sollte, meist nicht. Die Diagnose oben sagt dir, welchen Fall du hast, und eine fehlgeschlagene Reparatur wird nie berechnet.